Online-Magazin - Superfoods 

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Chia Samen

 

Chia wurde bei den Mayas und den Azteken unter anderem auch als Heilpflanze verwendet. Die Chia Samen zählten zu den Grundnahrungsmitteln und waren beliebt, da schon geringe Mengen sehr schnell sättigten und Ausdauer verliehen. Chia- Samen sind reich an Antioxidantien, Omega-3, Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Chia (Salvia hispanica) stammt ursprünglich aus Mexiko und ist eine Pflanzenart der Gattung des Salbeis innerhalb der Familie der Lippenblütler. Das Gewächs fällt durch grüne Stängel und lilafarbene Blüten auf. Weiterhin sind in den Chia- Samen Vitamin A und B, Kalium, Bor, Zink, Folsäure sowie lebenswichtige Aminosäuren enthalten. Als Superfood werden ihnen diverse Heilkräfte nachgesagt. Chia hat einen natürlichen Blut verdünnenden Effekt, der das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts senkt. Der Blutzuckerspiegel wird positiv beeinflusst und reguliert. Außerdem ist Chia glutenfrei. 

( Angaben unter Vorbehalt!) 

Mein Lieblingsrezept

1/3 Tasse Haferflocken

1/3 Tasse Naturjoghurt

1/3 - 2/3 Tasse Mandelmilch oder Sojamilch

1/2 EL Chia-Samen

1 TL Honig

Obst/Beeren nach Saison                                                                                                      

nach Belieben verfeinern mit 1 Msp. gemahlener Vanille, Zimt oder Kakao

Zubereitung:

Haferflocken, Joghurt, Milch, Chia-Samen und Honig in eine Schüssel füllen, gut umrühren, abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag mit Beeren/Obst servieren.

 

Text: Kristiana


Giersch

Wertvolle Inhaltsstoffe

Wie viele Wildkräuter ist auch der Giersch ein wahres Vitamin C-Wunder. Er enthält mehr als 15 mal soviel Vitamin C wie der Kopfsalat, viermal soviel wie Zitronen und schlägt sogar den Rosenkohl, eines unserer vitaminreichsten Kultur-Gemüse noch um das Doppelte. Auch bei den Mineralstoffen ist der Giersch den Standard-Gemüsen weit überlegen. Während es der Grünkohl, eines der mineralstoffreichsten Kultur-Gemüse, gerade mal auf 2 mg Mineralien und Spurenelemente pro 100g bringt, enthält der Giersch mit 27 mg mehr als 13 mal soviel. Er ist besonders reich an Eisen, Kalium, Magnesium, Calcium, Zink, Bor, Kupfer, Mangan, Titan und Kieselsäure.

Geschätztes Heilmittel

Durch den hohen Gehalt an Mineralien wirkt Giersch basisch und fördert den Stoffwechsel und die Harnorgane. Er entsäuert und entwässert den Körper, stärkt das Bindegewebe und hilft, dort eingelagerte Säuren und Giftstoffe auszuschwemmen – ideal zum Beispiel für eine Frühjahrskur und früher wichtiger Bestandteil der Gründonnerstags suppe. Auch in eine Grüne Soße passt er gut.

unermüdlich treibt der Giersch das ganze Jahr über neue Blätter

Die Volksheilkunde schätzte den Giersch früher außerdem besonders bei der Behandlung von Rheuma und vor allem Gicht. Davon zeugt auch sein lateinischer Name Aegopodium podagraria, der übersetzt ungefähr „die Gicht heilendes Ziegenfüßchen“ bedeutet. Die heutige Forschung konnte bisher keine Inhaltsstoffe nachweisen, welche die nachgesagte Wirkung auf die Gicht belegen. Aber das heißt ja nicht, dass man die schmerzlindernden, krampflösenden und entgiftenden Eigenschaften des Giersch nicht trotzdem für sich nutzen kann. Und wenn das Zipperlein an den Zehen oder Händen zuschlägt, bringt vielleicht ein Breiumschlag mit Gierschblättern genauso eine erste Linderung wie bei Insektenstichen. Auch der Tee aus dem Kraut soll helfen, weiteren Gicht-Anfällen vorzubeugen. Durch den hohen Vitamingehalt ist Giersch außerdem bei Erkältungen ein.