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Ein Mönch hatte sich in die Einsamkeit zurückgezogen, um sich fern vom lärmenden Leben ganz der Meditation und dem Gebet widmen zu können. Einmal kam ein Wanderer zu seiner Einsiedelei, und bat ihn um etwas Wasser. Der Mönch ging mit ihm zur Zisterne.

 

Dankbar trank der Fremde den ihm gereichten Becher leer, und fragte dann: “Sag’ mir, welchen Sinn siehst du in deinem Leben in der Stille?” Der Mönch wies mit einer Geste auf das aufgewühlte Wasser und antwortete: “Schau’ in die Zisterne. Was siehst du?” Der Wanderer blickte hinein, hob dann den Kopf und sagte: “Ich sehe nichts.”

 

Nach einer kleinen Weile forderte der Mönch ihn nochmal auf: “Schau’ in das Wasser der Zisterne. Was siehst du jetzt?” Noch einmal blickte der Fremde auf das Wasser und antwortete: “Jetzt sehe ich mich selber!”

 

“Damit ist deine Frage beantwortet”, erklärte der Mönch. “Als du zum ersten Mal in die Zisterne schautest, war das Wasser vom Schöpfen unruhig, und du konntest nichts erkennen. Jetzt ist das Wasser ruhig – und das ist die Erfahrung der Stille: Man sieht und erkennt sich selbst!”.

(Volksweisheit / Volksgut)


Mount Everest

Die Tibeter nennen den höchsten Berg der Erde Chomolungma – Muttergöttin der Erde. Der Mount Everest ist mit 8848 Metern der höchste von 14 Achttausendern im Himalaya und wurde nach dem britischen Landvermesser Sir George Everest benannt.

Der Name "Hima’al-aya" kommt aus dem Sanskrit und heißt

 "Heimat des Schnees".

Nicht umsonst wird der Mount Everest auch als das sogenannte

 "Dach der Welt"

bezeichnet.  

Die Hindus glauben, dass im Himalaja die Götter Ihre Heimat haben. Sie glauben, dass dort die großen Gottheiten von Tibet und Indien wohnen und heilende Wirkung auf uns haben.

 

Die Höhen der Berge verbinden den spirituellen mit dem irdischen Raum,

Himmel mit Erde.

So residiert die Gottheit Shiva beispielsweise auf dem Gipfel des Berges Kailash,

der sowohl den Hindus als auch den Buddhisten heilig ist.

Viele pilgern zu diesem wohl heiligsten Berg des Himalaja.

Bei den Buddhisten gilt die 108-fache Umrundung des Berges

als Weg zur unmittelbaren Erleuchtung.

Am 27. Mai 1999 schaffte Helga Hengge, als erste deutsche Frau, den Aufstieg zum Gipfel des Mount Everest über den Nordost-Grat in Tibet. Sie stellte sich der gigantischen Herausforderung und berichtet in ihrem Buch "Nur der Himmel ist höher" von Ihren Erfahrungen in Tibet und erzählt nicht nur von den physischen und emotionalen Grenzgängen, sondern auch von der großen Herausforderung, von Teamwork und Vertrauen, kleinen Schritten, Durchhaltevermögen, Mut und Willenskraft, Ausdauer und kritischer Selbsteinschätzung, von Motivation, die Flügel verleiht und dem Glauben an die innere Kraft.

 

 „Es war der Ruf des Abenteuers, in eine mir unbekannte Welt aufzubrechen, der mich in die Berge gelockt hat. Die Herausforderung des Aufstiegs, aber auch das Fremde und Geheimnisvolle hat mich fasziniert und angezogen. Die Seven Summits haben mich in die fernsten Regionen der Erde geführt, zu fremden Menschen, Kulturen und Göttern, in unendliche Gletscherwüsten und tiefste Einsamkeiten. Und gefordert, dass ich das Gewohnte zu Hause lasse, um Platz zu schaffen für das Fremde, mich einzulassen auf sieben Abenteuer, zu dem sie mich mit rauer Stimme riefen.“

 

 

Aconcagua

Steinerner Wächter der Anden

 

Mount Everest

Muttergöttin der Erde im Himalaya

 

Kilimandscharo

Feuerberg mit Eiskappe in Afrika

 

Elbrus

Krone Europas im Kaukasus

 

Mount Vinson

der Kälteste in der Gletscherwildnis der Antarktis

 

Carstensz-Pyramide

 Kirchturm von Papua in Ozeanien

 

Denali

 der Hohe in Alaska

 

 

Profil

Helga Hengge ist eine inspirierende Keynote Rednerin, Autorin und Extrembergsteigerin. Sie hat als erste Deutsche erfolgreich den Gipfel des Mount Everest erreicht und war die erste deutsche Frau, die auf den Seven Summits stand - den höchsten Bergen der sieben Kontinente. In ihren Keynote Präsentationen nimmt Helga Hengge ihre Zuhörer mit auf die höchsten Berge der Welt. Begleitet von spektakulären Bildern erzählt sie vom Abenteuer großer Herausforderungen, von physischen und emotionalen Grenzgängen und dem Mut, aus der Landkarte hinaus zu wandern.

Höhepunkte eines spannenden Lebens zwischen den Extremen kreativer Arbeit und sportlicher Höchstleistung. Helga Hengge startete ihre Karriere 1987 bei der Zeitschrift VOGUE als Moderedakteurin. 1991 zog die Münchnerin nach New York, arbeitete als freie Moderedakteurin und studierte Marketing, Philosophie und Film an der New York University. Bachelor of Arts mit Honors.

 

1996 entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Freeclimbing und erklomm in kurzer Folge viele Gipfel auf ihrem Weg zur Extrembergsteigerin. Am 27. Mai 1999 schaffte sie den Aufstieg zum Gipfel des Mount Everest über die schwierige Nordroute in Tibet.

 

Mit der Gipfelerstürmung des höchsten Berges der Welt war das Ende der Herausforderungen am Berg noch nicht erreicht. Helga Hengge stellte sich den Seven Summits. Im Mai 2011 hat sie den Siebten ihrer Seven Summits, den Gipfel des Denali in Alaska, erreicht und stand als erste deutsche Frau auf den höchsten Bergen der sieben Kontinente.

 

In ihren Vorträgen nimmt Helga Hengge ihre Zuhörer mit auf die höchsten Berge der Welt und zeigt, dass Führungskräfte und Bergsteiger mehr verbindet als der Drang nach oben. Begleitet von spektakulären Bildern erzählt sie vom Abenteuer großer Herausforderungen, von physischen und emotionalen Grenzgängen und dem Mut, aus der Landkarte hinaus zu wandern. Die Begeisterung und Freude, ihren Lebenstraum verwirklicht zu haben, machen ihre Keynote-Vorträge und Präsentationen zu einem Erlebnis.

 

Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen, bekannt wurde sie nicht zuletzt durch ihre Auftritte bei Markus Lanz, Beckmann, Johannes B. Kerner und Harald Schmidt.

 

Veröffentlichte Bücher: „Nur der Himmel ist höher — Mein Weg auf den Mount Everest“ (Droemer Verlag), „Mount Everest – Only the sky above“ und „Abenteuer Seven Summits – Über sieben Berge um die Welt“ 

 

 

       Helga Hengge - Vorträge

        Herausforderungen meistern

                Helga Hengge speaking at the WINConference         2015 in Rome

Lassen Sie sich von  Helga Hengge inspirieren und in die Welt der Berge entführen  

Text: Kristiana / www.helgahengge.com

Foto Quelle: www.helgahengge.com


 

Jutta Kugel

 

 

 

 

Die Autorin ist in Augsburg geboren und hat vor über zwanzig Jahren im Allgäu eine Heimat gefunden. Hier lebt sie mit ihrem erwachsenen Sohn in einer kleinen, gemütlichen Stadt, umgeben von der wunderbaren Natur und den Bergen des Allgäus.

 

Mein Name ist Jutta Kugel.

Ich habe keine Diplome, Zertifikate oder Zeugnisse. Die gibt es in der feinstofflichen Welt nicht. Das, was ich tue, entspringt meinem Herzen und meiner Seele. 

Wir alle kommen aus der geistigen, der feinstofflichen Welt. Wir sind Teil davon und untrennbar verbunden mit allen existierenden Energien. Und eines Tages werden wir dahin  zurück kehren. Unser Körper ist die Hülle unserer Seele für die Zeit auf Erden. 

Wir werden geboren, um zu lernen, denn unsere Seele will Erfahrungen sammeln, sich weiter entwickeln. Sie ist neugierig, will spielen, auf der Leiter des Lebens empor klettern. 

Unsere Herzen und Seelen werden uns den Weg weisen. Wir müssen ihnen nur zuhören. In der heutigen, hektischen  Welt nicht ganz leicht. 

Die Seele ist ein Stück vom Himmel und wir werden immer und zu jederzeit Hilfe von dort bekommen. Denn die Seele wurde uns geschenkt von Gott - damit wir immer mit ihm verbunden sind. 

Und für was für einen Weg wir uns auch entscheiden mögen, die Liebe und Unterstützung von dort wird uns immer gewiss sein. 

Leben bedeutet für mich Veränderung. Jeden Tag. So wie ich heute bin, werde ich morgen  nicht mehr sein und ich kann mich jederzeit dazu entschließen, meinem Leben eine neue Richtung zu geben. Doch es bedeutet Arbeit. Und Mut. Und Durchhaltevermögen.

Denn wir schreiben das Drehbuch für unser Leben selbst. Tun wir das nicht, so werden wir gelebt. 

Ich durfte die Erfahrung machen, dass der Himmel mir stets die richtigen Menschen, Bücher und und und… schickte. Ich bekam Impulse zur rechten Zeit, wurde bestärkt und gestärkt, meinen Weg zu gehen. In verzweifelten Situationen war ich nicht ohne Trost und der Gewissheit, dass alles seine Zeit hat. Die Tränen und das Lachen. Was wir brauchen, ist der Mut zur Veränderung. Und Vertrauen. In uns selbst und den Himmel …

 

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für die Welt“ (Ghandi)

 

Vor über fünfzig Jahren wurde ich geboren und mein Erwachen hat lange gedauert. 

Ich bin ein ganz normaler Mensch. Habe Schwächen und Stärken, einen wachen Verstand und ein großes Herz. 

Lange blieb mir verborgen, was in meinem Leben fehlte. Ich hatte einen Klumpen im Bauch und wusste nicht, warum. 

In jungen Jahren hatte ich immer das Bedürfnis, mit meinen Händen etwas zu tun. Heilen. Doch ich hatte kein Vertrauen zu mir und wusste nicht, wie die Mosaiksteinchen, die ich im Laufe meines Lebens fand, in mein Leben passten. 

So viel hatte ich zu lernen und zu verstehen und es dauerte wahrlich fast ein halbes Jahrhundert, bis der Stein ins Rollen kam und ich meine Seelenaufgabe fand. 

Die geistige Welt half mir und heute ist sie ein fester Bestandteil meines Lebens. Meine geistigen Führer, die Engel, meine Ahnen .. sie ließen mich erkennen, was mein Auftrag ist und sie halfen mir, den Käfig, in dem ich selbstgemacht saß, zu öffnen. Die geistige Welt ist voller Humor und ich muss oft schmunzeln, wie sie mir etwas erklären oder einen Wunsch erfüllen. Lachen und Freude hat dort seinen festen Platz. 

Ich bin mir immer bewusst, dass ich mein Leben als Mensch leben muss. Doch niemals ohne meine Freunde da oben. Diese Erkenntnis hat mir einen tiefen inneren Frieden und großes Vertrauen geschenkt. 

Der Himmel hat mir wunderbare Talente und Gaben in die Wiege gelegt und ich nutze sie und lerne begierig weiter. Denn … es macht mich unsagbar glücklich. Helfen zu dürfen, den Menschen, die zu mir kommen und die mir begegnen und selbst dabei heiler zu werden. 

Eines Tages fing ich an, Geschichten zu schreiben. Über Menschen, Begegnungen, Begeben-heiten, über mich … und es heilte mich. Ich rundete meine Geschichten mit einer gehörigen Portion Fantasie ab und … es heilte mich. Daraus durften Bücher entstehen … und sie heilten mich. 

Mein Weg wird nie zu Ende sein. Es gibt noch so viel zu entdecken und zu tun.

Ich erhebe nicht den Anspruch, dass mein Denken der Nabel der Welt ist und für alle Menschen gleichermaßen gilt. Meine Behandlung ersetzt auch keinen Arzt.  Doch vielleicht mögen die Menschen, die mir begegnen, dadurch heraus finden, was sie zu ihrer Heilung brauchen. 

ICH kann niemanden heilen – nur mich selbst. Doch ich darf Türen öffnen und begleiten. 

Wir tragen alles in uns. Alles, was wir wissen müssen. Wir sind perfekte, wunderschöne Menschen und wie im Märchen, hat uns die böse Hexe all das vergessen lassen. 

Manchmal haben wir eine vage Erinnerung, ein leises Sehnen daran … doch wenn wir uns nicht mit uns selbst beschäftigen, wird es verhallen. 

Unser Kopf, unser Verstand ist ein sehr wichtiger Teil von uns. Doch oft auch hindert er uns, unsere innere Stimme zu hören. Unsere Seele. Sie spricht ständig mit uns, doch ist uns das meistens gar nicht bewusst, denn die Stimme des Verstandes ist sehr laut. 

Den Weg zu beschreiten, der uns Heilung bringt – auf welche Weise auch immer – erfordert Mut und den Willen dazu. Man muss der Seele gestatten, sich zu befreien, um seine Wurzeln wieder zu entdecken. Jeder Mensch wird das anders tun und in seinem eigenen Tempo. 

Und wenn wir einmal angefangen haben, dann können wir die Zeichen verstehen lernen. Und wir werden spüren, wie wir heiler werden dabei, wie wir uns verändern auf wundersame Weise. Unser Körper kann gesunden und unsere Gedanken werden sich ebenso heilsam verändern. Wenn die Seele gesund wird, wird dies Auswirkungen auf unser ganzes Leben haben. 

Es gibt nur zwei Arten zu leben: Entweder so, als wäre nichts ein Wunder oder so, als wäre alles ein Wunder.    (Albert Einstein)

Herzlichst, Ihre

Jutta Kugel

im März 2016 

Jutta Kugel - Über die Heilung …

Über die Heilung … Können wir uns denn selbst heilen? Geht das überhaupt – braucht es dafür nicht einen Arzt und Medikamente? Die Medizin ist heute auf einem meisterlichen Höchststand … und trotzdem sind die Menschen so krank wie nie. Ich neige mein Haupt vor der Leistung aller Mediziner. Die klassische Medizin ist unverzichtbar, doch würde ich mir wünschen, dass alles sein darf. Alternative Heilmethoden - ob dies nun Geistheiler, Handaufleger, Heilpraktiker und noch so viele mehr sind, die ihrer Berufung folgen - oder jede andere alternative Heilmethode, die der tiefsten inneren Überzeugung und der Liebe zu den Menschen entspringt. Zusammenarbeit. Alle zusammen. Miteinander. Keiner hat einen höheren Stellenwert, alle sind gleichberechtigt und die klassische Medizin ist ebenso ein Verbündeter. In meinem Leben habe ich schon viele Male einen Arzt, ein Krankenhaus gebraucht. Wer weiß, ob ich heute sonst noch leben würde und ich bin unendlich dankbar für diese Hilfe. Lange hat meine Seele vergeblich versucht, mich zu erreichen. Mir ist auch klar geworden, dass es wichtig ist, nicht die Verantwortung abzugeben für die eigene Gesundheit. Ich allein bin verantwortlich für mich und ich kann sehr viel tun, damit mein Körper heilen kann und gesund wird und bleibt. Ich selbst kann niemanden heilen, nur mich selbst. Meine Berufung, meine Aufgabe ist es, Wege aufzuzeigen, Wege möglich zu machen. Voller Dankbarkeit darf ich Seelen und Herzen hören. Mit meinen Händen gebe ich weiter, was gebraucht wird, ebenso mit meinen Worten. Doch jeder entscheidet selbst, ob und wie er diesen Weg gehen mag. Ich begleite. Doch auch hier ist die Eigenverantwortung ein entscheidender Faktor. Ohne eigenen Einsatz und Mut wird es nicht gelingen. Irgendwo habe ich mal gelesen „ … ich bin nur die Hebamme, nicht die Mutter der Erkenntnis …“ Ja, das ist so. Mein Auftrag ist es, mein Wissen, meine Erfahrungen weiter zu geben. Wie in einem Buch, das man liest … Irgendwo stehen die Worte, die Türen öffnen. Ob Sie hindurch gehen … eine Entscheidung, die jeder Mensch selbst trifft. Heilung findet in unseren Herzen, in unseren Seelen statt. Jeder von uns trägt Lasten und Schmerz in sich. Seit Anbeginn unseres Lebens werden sie uns aufgebürdet. Dies geschieht nicht durch böse Absicht. Wir lernen von Menschen, die wiederum ihre Lehren und Erfahrungen mitgebracht haben. Vieles belastet, erdrückt uns. Wir leben in einem goldenen Käfig, in den wir uns freiwillig begeben. Wir trauen uns nicht, der zu sein, zu dem uns unsere Seele und unser Herz uns auf fordert. Immer wieder. Doch wir hören sie nicht. Wer traut sich denn schon, so zu leben, wie er möchte, wie es ihn glücklich machen würde? Wir sind angepasst, stumm, funktionieren. Und in unseren Köpfen träumen wir einen Traum, der uns unerreichbar erscheint. Haben Sie schon mal mit Ihrer Seele gesprochen? Auf Ihren Herzschlag gehört, wie es pocht, unermüdlich und die leise Stimme des Herzens mitschwingt? Es ist alles in uns. Oft spüren die Menschen ein Sehnen, einen Drang etwas zu tun. Veränderung - neue, andere Wege suchen, gehen - das ist das Zauberwort. Wir fühlen in uns, was uns gut tut, was wir brauchen. Wir leben oftmals ein Leben, das gar nicht das unsere ist. Ein Partner, den wir nicht lieben. Ein Job, der uns Magendrücken und Stress beschert, der nicht unserem Potential entspricht, der keine Freude macht. Wir essen Dinge, gegen die sich unser Körper sträubt. Wir treiben Sport, bis zum Umfallen, weil dies die Körper stählt und der äußere Anschein Gesundheit verspricht. Die Kreativität bleibt auf der Strecke, weil wir keine Zeit haben. Und wir reisen zum Mond, in ferne Länder … doch die Reise zu unserer Seele bleibt unerfüllt. Wenn wir diese innere Stimme in uns verhallen lassen, nicht hören, was sie uns zu sagen hat, so wird irgendwann der Körper reagieren und er wird krank. Eine andere Möglichkeit hat unsere Seele dann nicht mehr, um sich bemerkbar zu machen. Wir sind geboren, um in Fülle und Glück zu leben. Diesen Zustand möchte unsere Seele herbei führen. Im Wald, in den Bergen, an einem Fluss … dort kann man Heilung erfahren. Die Bäume, die Tiere, die Natur, sind unsere Freunde … wir dürfen bei ihnen abladen, unsere Tränen, unsere Qualen, unseren Schmerz. Wir Menschen sind Naturmenschen. Unsere Vorfahren wussten noch von den Wundern, die dort geschahen und geschehen. Wir trennten uns von Mutter Erde im modernen Zeitalter, vergaßen all die Medizin, die sie für uns bereit hält. Und auch der Himmel, unsere vielen geistigen Begleiter, sind jederzeit bereit, uns zu helfen. Denken Sie doch nur an Ihren Schutzengel. Er wird immer versuchen, Ihnen die Hilfe zukommen zu lassen, die in Ihrem Lebensplan möglich ist. Wenn wir uns der geistigen Welt öffnen, kann es geschehen. Wenn Sie hinaus in die Sonne gehen, können ihre wärmenden Strahlen Sie erreichen. Bleiben Sie im Haus, geht das nicht. Also – öffnen Sie die Türen. Gehen Sie hinaus in Ihr Leben. Ich möchte in Ihnen gern ein Bewusstsein wecken … für SICH. Seien Sie der Regisseur Ihres Lebens. SIE sind der wichtigste Mensch in Ihrem Leben! Trauen Sie sich, Ihre Träume zu leben. Seien Sie mutig. Suchen Sie die Heilung, die Sie brauchen. Hören Sie Ihrer Seele, Ihrem Herzen zu. Nehmen Sie sich die Zeit dafür. Lernen Sie, alte Wunden heilen zu lassen. Werfen Sie Ihren Ballast über Bord. Schnüren Sie Ihre Lasten-Pakete nach und nach auf. Vergeben Sie … und lieben Sie. Liebe ist die allumfassende „Medizin“. Alles beginnt mit uns selbst und alles ist in uns, was wir brauchen. Glauben Sie an sich selbst. Unsere Gedanken erschaffen die Welt, in der wir leben. „Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab“. Diesen Satz habe ich vor vielen Jahren einmal in einer Zeitschrift gelesen und ich habe mich oft an ihn erinnert. Seien Sie sich bewusst, was Sie denken. Betreiben Sie „Gedanken-Hygiene“. Fangen Sie an – das Leben zu leben, das Sie wollen. Räumen Sie auf in Ihrem Leben. JETZT. Auch hier an dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass mein Weg der Heilung und meine Ansichten darüber nicht der Nabel der Welt sind. Ich habe festgestellt, dass es viele Wege gibt – meiner muss nicht der Ihre sein – doch es wäre ja möglich, dass für Sie Türen auf gehen ... „Körper und Seele sind nicht nur zwei verschiedene Dinge, sondern nur zwei verschiedene Arten, dasselbe Ding wahrzunehmen.“ (Albert Einstein)

 

Herzlichst Ihre Jutta Kugel im September 2016


Menschen

 

 

Es gibt Menschen

die machen mich glücklich

einfach weil sie sind

weil Wege sich kreuzen

und Herzen im Einklang schlagen

 

Die Begegnung mit ihnen

ist wie der Duft einer Blume

Berauschend, erfrischend

und manchmal nur flüchtig

 

Es gibt Menschen

die machen Eindruck

weil sie ein inneres Leuchten haben

weil sie authentisch sind

weil sie lieben können

weil sie ehrlich sind

weil lachen zu ihrer Grundausstattung gehört

 

Wenn ich in ihre Augen blicke

dann sehe ich den Himmel, das Meer und die Sterne funkeln

und ich möchte immer wieder darin versinken

träumen, mich hingeben dem Gefühl

… ein Moment der Vollkommenheit

 

Wege gehen

allein … gemeinsam

 

eine Berührung

ein Lächeln

ein Händedruck

Werte entdecken

Tränen trocknen

das ist Glück

das ist die Triebfeder

die uns voran treibt

 

Es gibt Menschen

die möchte ich nie wieder los lassen

sie entfachen ein Feuer in mir

sie berühren mein Herz und meine Seele

sie geben mir etwas

das nennt man …

Liebe

Verständnis

Anerkennung

Respekt 

  

Es gibt Menschen

die bringen das Beste in mir zum Vorschein

denn sie haben eine besondere Gabe

… diese Menschen

sie sehen hinter die Fassade

sehen das in mir

was nicht offensichtlich ist

was verborgen liegt

sehen den Schatz in mir 

 

Es gibt Menschen

die sind in meinen Gedanken

in meinem Herzen

sie sind nicht gefangen dort

sie sind frei zu bleiben oder zu gehen

 

Es gibt Menschen

die machen mich mutig

sie geben mir Selbstvertrauen

sie zeigen mir im Spiegel des Lebens

… sich selbst und mich

sie gehen mit mir

die Strahlen der Sonne einfangen

 

Es gibt Menschen

die fragen nicht lange

sie tun das …

was nötig ist

denn sie haben erkannt

was wichtig ist:

sich kümmern, da sein

sie stellen eine Kerze ins Fenster

… für mich

 

Und ich …

ich sage danke …

all diesen Menschen

die nicht wissen, wie wunderbar sie sind

die jeden Tag meines Lebens

versüßen

die mich reich machen

weil sie sind, wie sie sind

 

von Jutta Kugel