Online-Magazin - Schamanismus

 

Viel Spaß beim Stöbern!


Die Rauhnächte sind heilige Nächte - eine mystische Zeit … und ein magischer Schleier legt sich über das Land.

 

Es ist die Zeit der Besinnung, der Orakelbefragungen und die Zeit der Stammesführer, der Schamanen und Druiden, der Hexen und Kräuterweibla, sich zurück zu ziehen in die Einsamkeit, um nach Zeichen und Antworten für das neue Jahr Ausschau zu halten.

 

Druiden wurden in den Nächten initiiert, Haus und Hof geräuchert, um die Krankheitsgeister zu vertreiben, Feuer entzündet und die Gemeinschaft sich treffend und besinnend um das Feuer geschart.

 

Das Reich der Verstorbenen steht nun offen, auch sind die Ahnen unterwegs. Doch vor allem zieht die wilde Jagd durch das Land, angeführt von Wotan und der Precht, gefolgt von Geistern, Naturwesen, Zwergen, Gnomen, Elementarwesen, Krafttieren und den Tieren. Dieses wilde, unbezähmbare Heer streift nun über das Land und als Fruchtbarkeitswesen, befruchten diese das Land zu neuem Leben. Auch haben die Seelen Ausgang und manche unerlösten Seelen suchen und verlangen nach Ausgleich und Gerechtigkeit…

 

Unsere Ahnen und die Geister und Spirits begleiten uns jedoch auch mit ihren Gaben und Ratschlägen und lenken uns weiter in unserem Leben, auf unseren Wegen in Midgard, unserer Erde. 

 

Die Zeit scheint still zu stehen in dieser Zeit und der Raum wirkt oft unwirklich - so verschwimmen die Welten unseres Weltenbaums und die Realitäten der Dimensionen. Wir sind im Jahreskreis im Norden angelangt, im Winter, im Eis, in der Stille. Mit dem 21.12. - der Wintersonnenwende, der Thomasnacht, dem Julfest  (kelt. Alban Arthuan) wird eine Wende eingeläutet, mancherorts heute noch mit Glockengeläut und diese Wende bringt die Alban Wende wieder im ewigen Kreislauf der acht von der Dunkelheit ins Licht zurück.

 

Rauhnacht stammt vom Ruch (haarigen) Raunen, Räuchern, Runen ab, welches sich auf die Räucherungen, das Raunen der Zeit, des Lebens und der Schöpfung und den Geheimnissen der Runen erläutern lässt.

 

Es ist eine Zeit der Zusammenkunft - unter uns Menschen und den Geistern und den Welten. Besinnen und sich Zeit für sich selbst gönnen, die Abendteuer des Jahres im Kreise der anderen, der Gemeinschaft, des Stammes, des Rudels erzählen, Wissen und essen teilen, auch auf sich acht zu geben und auf die Seele neben dir…

 

Es ist eine Zeit der Einkehr, der Stille und der Vorausschau. Wenn wir etwas aus der Zukunft erhaschen wollen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Die Träume werden luzider, intensiver oder wir schlafen einfach gut und tief, wie im Winterschlaf. Märchen, Mythen und Legenden haben ihren Raum in dieser Zeit, so können wir lernen von denen, die vor uns gingen.

 

Mancherorts beginnen die Rauhnächte am 21.12., bei anderen am 24.12. - mach es einfach stimmig und erleb diese heilige Zeit, die heiligen Nächte und erlebe dich wieder als ein Teil der Schöpfung, der Natur, die du schon immer warst und bist, ein Teil vom großen Ganzen, das mit allen verbunden ist und mit allem, was mit dir verbunden ist.

 

 

 



Constantin Bachfischer:

Der Allgäu Schamane spricht… Beltane -Ketisches Fest der Sonne 1. Mai


Die Runen – Heilsymbole, Magie und Kraft aus unserer schamanischen Tradition

 

Ein wunderbarer Artikel von Constantin Bachfischer - all-life-balance.com

 

Mir begegneten die germanischen Runen bei einem Frühstück in Leutkirch in Allgäu. Durch Zufall fand ich einen Flyer, der unter anderen von Runen berichtete. Den Worten meiner damaligen Frau folgend, besuchte ich einen weisen, alten Nordmann, der im Allgäu war, um die Runen wieder kennen zu lernen. Das war mein Beginn mit den Runen und der Weg in ihre Geheimnisse…

Nun mehr möchte ich die Runen nicht mehr missen. Liegen in ihnen doch so viel Weisheit, Kraft und Energie verborgen.

So begann auch mein bewusster Weg in den heimischen Schamanismus und zu unseren europäischen Wurzeln.

Wir leben in einer Welt, in der wir auf der Suche nach unseren Wurzeln sind. Was gut ist und wofür ich dankbar bin: dass andere Völker und Menschen ihre Spiritualität und Heilungssysteme für uns, das westliche Volk öffneten. Unsere alten Wurzeln sind tief und diese erlebe ich immer wieder, wenn ich in unserer herrlichen Natur draußen bin. Ob nun im Allgäu, in Mecklenburg Vorpommern oder in einer der alten Städte bei uns in Europa. Hier liegt viel altes Wissen, Kultur und unsere spirituellen Wurzeln sind hier vergraben. Zu diesen gilt es wieder, sich heran zu tasten, zu erkennen, dass nicht alle hier Indianer sind und auch wieder zu lernen, was wir schon wussten. Den Bäumen und Tieren zu lauschen, den Bergen und Steinen, den Ruf des Raben hören und den Fuchs erspähen. Die Verbindung zur Natur spiegelt sich auch in den Namen der Runen wieder, wie Hagel, Eis, Birke, Eibe, Pferd oder Jahr. Heute gilt es für den westlichen Menschen mehr denn je, sich wieder  mit der Natur zu verbinden und die eigene Natur zu entdecken. Was könnte hilfreicher sein, als die Naturerfahrung selbst?

Germanische Runen sind für mich ein stimmiger Weg, in unsere alten Wurzeln des Schamanentum zurück zukehren. Waren diese doch seit jeher bei uns und sind Symbole aus der Natur. Odin der Schamanengott hat diese empfangen, als er  im windigen Baum hing und sich selbst opferte. Auch die Runen entwickelten sich weiter. Je nach Zeitepoche wurden sie verändert und so entstanden auch verschiedene Runensysteme. Doch bereits vor den germanischen Runen gab es schon Runen. Die Kelten kannten auch Runen, die  ihnen gegeben wurden,  für ihre Heilzwecke, Orakeltechniken und um das Leben zu begreifen.

In der heutigen Zeit kenne ich es von klein auf an, dass Karten befragt wurden um zu orakeln, weiß zu sagen oder ein Blick in die Zukunft zu werfen.

Mit meiner Mutter gingen wir als kleine Kinder öfters zu einer Frau, die aus den Karten las. Auch heute erlebe ich dies immer wieder auch bei Menschen in jungen Jahren, die sich die Karten legen lassen. Tarot-Karten legen ist heute für viele ein gutes Mittel, mehr über sich und die Welt zu erfahren.

Auch aus den Runen lässt sich lesen.  Nur vor den Runen und Tarot Karten waren es die Knochen oder die Eingeweide eines Tieres, die befragt wurden, um wahr zu sagen.

Runen helfen uns, sich mit uns selbst zu beschäftigen. Klare Strukturen zu erkennen und Richtungen aufzuzeigen, welche angegangen werden können.

Die Kunst der Wahrsagung wurde so in verschiedenen Formen gelehrt und vermittelt, sei es der Vogelflug bei den Etruskern, die Runen-Deutung oder auch das Hand- und Fusslesen. Viele schamanische Künste entwickelten sich und entwickelten sich weiter.

Eine gute Möglichkeit ist es die Runen zu befragen, bei Lebensthemen,  bestimmten Fragen oder auch um Möglichkeiten zu erkennen, die vorher im Verborgenen waren.

Ich finde es immer wieder beglückend und bin dankbar, wenn mit den Runen gearbeitet werden darf. In einem Runen-Seelen-Bild kann viel Klarheit erkannt werden. Viele Menschen  benötigen oft eine Anleitung, einen Plan wie es weiter gehen soll. Mit der Unterstützung der Runen bekommen viele diesen Plan und die Anleitung, was es zu tun gibt. Gerade im Coaching und der Lebensberatung können die Runen ein kraftvolles „Mittel“ sein. Für Erkenntnis und Klarheit, für Richtungsvorgaben und Möglichkeiten, um zu erkennen und zu sehen.

Runen sind alte Wurzeln zu unseren Wurzeln, Wege in das europäische Schamanentum und Wege zur Erkenntnis, auch für die Menschen der heutigen Zeit.

 


Constantin Bachfischer:

Der Allgäu Schamane spricht…Krafttiere sind unsere Begleiter

Der Rabe

Constantin Bachfischer:

Der Allgäu Schamane spricht…Schamanisches Räuchern